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Sexualisierte Gewalt
Sexualisierte Gewalt umfasst alle Formen von Übergriffen, Missbrauch oder Belästigungen, die mit sexuellen Handlungen oder der Ausübung sexualisierter Macht einhergehen und gegen den Willen der betroffenen Person geschehen.
Dies schließt körperliche Übergriffe, wie beispielsweise Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung, sowie verbale Belästigungen, etwa anstößige Kommentare oder unerwünschte Annäherungen, ein. Auch psychische Gewalt, die durch Mobbing, Manipulation oder Bedrohung erfolgt und auch digital stattfinden kann, zählt dazu.
Im Sport äußert sich sexualisierte Gewalt besonders gravierend, da hier Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Trainer und Sportler ausgenutzt werden können:
MACHTMISSBRAUCH
Autoritätspersonen nutzen ihre Stellung, um Sportler sexuell zu belästigen oder zu missbrauchen.
ABHÄNIGKEITSVERHÄLTNISSE
Vor allem junge Sportler sind gefährdet, da ihre sportliche Entwicklung stark von Trainern abhängt.
VERTRAUENSVERHÄLTNIS
Die Verletzung des engen Vertrauensverhältnisses zwischen Trainern und Sportlern kann zu tiefgreifenden, langfristigen psychischen Schäden führen.
SUBTILE FORMEN VON GEWALT
Neben offensichtlichen Übergriffen äußert sich sexualisierte Gewalt oft auch in unangemessenen Berührungen oder Kommentaren.
SCHWEIGEKULTUR
Aus Angst vor Konsequenzen für ihre Karriere oder aus Scham schweigen viele Betroffene, was es den Tätern erleichtert, ihre Übergriffe fortzusetzen.
UNTERREPRÄSENTATION DES PROBLEMS
Das Thema wird im Sport häufig tabuisiert, wodurch eine angemessene Prävention und Aufklärung erschwert werden.